13.08.2014

"Trauerweide, immer nur sehe ich deine Tränen.
Warum weinst du und runzelst die Stirn?
Ist es, weil er dich ohne Abschied verlassen hat?
Ist es, weil er nicht verweilen konnte?
Auf deinen Zweigen schaukelte er im Wind -
sehnst du dich nach den fröhlichen Tagen mit diesem Kind?
Du hast ihm immer Zuflucht gewährt,
und wie oft hast du sein glückliches Lachen gehört.
Trauerweide, hör bitte auf zu weinen,
denn Grund für deine Angst gibt es keinen.
Du denkst, der Tod hat euch für immer entzweit,
doch in eurem Herzen seid ihr eins - in Ewigkeit."


Zitat aus dem Film My Girl

Leon,
immer wenn ich nun Weidenbäume sehe, fällt mir genau dieses Gedicht ein und
ich denke an dich.
Du fehlst mir sehr mein kleiner Engel.

03.07.2014

Hier eine Erklärung zu Leons „plötzlicher“ Reise ins Regenbogenland.

Leon kam ja letztes Jahr schon krank zu mir.
Zuerst hatte er total viele Würmer.
Dann wurden mehrere Tumore an seinem Körper festgestellt.
Sein rechtes Auge war so gut wie blind und verschlechterte sich mit der Zeit noch und auch das andere Auge war auf Grund des Alters nicht mehr das Beste.
Er musste immer mal wieder die Zähne geschliffen bekommen, einmal sogar in Narkose.
Und zu guter Letzt wurde dann noch die Spondylarthrose diagnostiziert.

Außerdem darf man nicht vergessen, dass er schon älter war (geschätzt war er ja schon ca. 8 als er ins Tierheim und danach zu mir kam oder älter).

Nichts von alle dem nimmt mit allerdings gerade den Schmerz den ich empfinde, aber so ist das nun mal,
wenn man mit dem Herzen hilft.


Leons Gesundheitszustand ging die letzten Wochen schon ständig auf und ab, er bekam ja Schmerzmittel, damit die Spondylarthrose einigermaßen erträglich für ihn war.
Er knickte immer mal wieder mit den Hinterbeinchen weg oder auch ab und an mit einem Vorderbeinchen, was vom her Rücken kam.
Jedoch war das meist nur Schubweise und dann ging es wieder.
Er fraß auch eigentlich immer recht gut, trotz allem und bewegte sich auch im Wohnzimmer.

Vor ca. 14 Tagen wurde es dann aber schlimmer und öfter mit den Schüben. Er wollte auch nicht mehr so recht fressen.
Er fraß zwar, nahm aber stark ab, so dass ich ihn zusätzlich zufüttern musste.
Wir haben nicht nur mit Humanmedizin sondern auch mit Homöopathie gearbeitet.
Zusätzlich hatte ich dann vor 14 Tagen auch noch etwas aus der Naturheilmedizin bestellt wegen der Spondylarthrose, aber ich denke damit hätten wir früher anfangen müssen, leider fand ich die Seite zu spät.

Gestern Abend als ich nach Hause kam, lag Leon schon recht ausgestreckt auf dem Boden und man sah deutlich,
dass es ihm nicht gut ging. Er konnte nicht mehr stehen und wenn man ihn auf die Seite legte, hatte er nicht mehr die Kraft aufzustehen. Er fraß auch nicht mehr von selbst, wohl aber noch von dem zugefütterten.

Da Findi ihn zu sehr bedrängte, schlief er heute Nacht bei mir im Bett. Heute Morgen war es dann kein bisschen besser und der Ausdruck in seinen Augen gefiel mir überhaupt nicht.
Er sah wirklich elend aus und mir blutete das Herz.

Bevor ich zu meiner Tierärztin fuhr, habe ich Leon noch einmal zu Findi auf den Boden gelegt und sie hat ihm den Kopf abgeschleckt.
Da hat es mir ganz schön die Kehle zugeschnürt, weil ich eigentlich schon wusste, dass ich ihn nicht wieder zu ihr zurück bringen würde.

Meine Tierärztin bestätigte dann meinen Verdacht, dass er inzwischen viel zu dünn sei und auch die Schleimhäute nicht mehr gut aussehen würden. Außerdem wäre das Herz schwächer und man würde leicht Wasser in der Lunge hören.

Ich habe mir immer gewünscht, dass Leon mal einfach einschläft weil er zu alt wäre.
Leider wollte es das Leben anders.
Ich habe ihm versprochen, ihn nicht leiden zu lassen und bis zum Schluss bei ihm zu sein und um nichts in der Welt hätte ich es mir nehmen lassen, dieses Versprechen einzuhalten.

Auch wenn der Schmerz momentan einfach noch sehr übermächtig ist, so weiß ich doch, dass es für ihn die einzig richtige Entscheidung war und er nun frei ist, um seine lange Reise anzutreten.

Auch wenn man glaubt, dass ich Leons Leben damals gerettet habe, so war er es, der mich wieder auf den richtigen Weg gebracht hat um weiter das zu tun, was ich eben tue - Kaninchen helfen.

Leon war ein Sonnenschein, trotz aller Baustellen die er hatte.
Ich werde bald mit Wehmut, doch mit einem Lächeln im Gesicht an ihn denken.

@Leon, ich Danke dir für die kurze Zeit,

die du hier bei uns warst.
Dafür, dass du mir so viel beigebracht hast

und für Dein unglaubliches Vertrauen.
Ich verspreche dir, dass ich auf Findi aufpassen werde.
Ich vermisse dich schmerzlichst und

werde dich immer lieben.

Mein herzlicher Dank geht an:
Den Kaninchenschutz e.V. dafür, dass ihr ihn damals aufgenommen habt und die Kosten für ihn getragen habt.
Die Paten von Leon, die ihn finanziell und mit Daumendrücker und Genesungswünschen oder auch tollen Paketen unterstützt haben.
Steff, ohne die ich dass ein oder andere Mal schon durchgedreht wäre.
Bernhard und Thorsten,für die Unterstützung in der Zeit in der Leon hier bei mir war und vor allem für die jetzige Hilfe auf seinem letzten Gang.
Meine Tierärztin, die mir immer zur Seite stand.



Vielen lieben Dank an alle anderen, für die leben Kondolenzwünsche.
Es tut unglaublich gut zu sehen, wie viele Menschen an Leons Geschichte teilnahmen.

Herzlichen Dank!

Traurige Grüße
Tanja

Leon † 02.07.2014

 

Lieben bedeutet Verantwortung.
Verantwortung bedeutet loslassen können.
Dein Leiden hat ein Ende.
Mein Schmerz beginnt jetzt.


© Kaninchenraum


21.06.2014

Leons Zustand ist weiterhin recht kritisch.
Die Neue Naturheilkundetabletten bekommt er nun seit Dienstag.
Allerdings dauert es etwas, bis diese anschlagen und da Leons Probleme mit der Spondylarthrose bereits so weit fortgeschritten sind, ist es auch fraglich ob sie überhaupt richtig anschlagen können.
Weiter bin ich auch mit meiner Homöopathin in engem Kontakt um ihn hier zusätzlich zu unterstützen.

Letzte Woche musste ich ihn noch mit Päppelfutter füttern.

 


Damit er genügend Auswahl hat, bekommt er außer Wiese auch noch Salate und Gemüse angeboten.

Momentan frisst er zwar wieder Mini Portionen selbst, aber er kriegt die Naturtabletten sowieso
gemörsert und dann in Karotten- oder Obstbrei gemischt mit einer Spritze.
Er nimmt das auch alles ganz brav und ohne zu streiken.

 

Leon braucht eine große Portion Kraft, um aus diesem Kräftetief wieder raus zu kommen.
Man darf sein Alter nicht vergessen und auch nicht, dass er noch mehrere Tumore am Körper hat.
Wir kämpfen hier also an mehreren Fronten.

 

 

11.06.2014

Leon hatte am Wochenende wieder einen Spondylathroseschub. Ihm knickten die Hinterbeinchen immer zur Seite.
Außerdem frisst er sehr schlecht, so dass ich sogar etwas zu füttere.
Er wiegt momentan nur 1,340kg.

Heute waren wir dann bei meiner Tierärztin, da ich Vit B12 und 6 haben wollte für Leons Nerven und wir haben uns über ein stärkeres Medikament, welches mir empfohlen wurde unterhalten.
Allerdings waren mir dann die Nebenwirkungen auf Grund seines Alters zu heikel.

Bei der Kontrolle der Zähne fiel eine kleinere Spitze an einem Backenzahn auf.
Diese wurde entfernt.
Jedoch müssen wir jetzt beobachten wie er frisst, denn es kann sein, dass der hintere linke Backenzahn in Narkose geschliffen werden muss, wie letztes Jahr.
Ich hoffe wir kommen drum herum, denn begeistert bin ich von dem Thema Narkose momentan überhaupt nicht.

Ich habe eine Seite im Internet gefunden, bei der Naturheilmedizin für Leons Fall (seine Rückenprobleme) angeboten wird und habe dort eine Mail hingeschickt.
Ich warte nun auf Rückantwort und habe mich entschlossen, es auszuprobieren.
Sobald ich eine Veränderung feststelle oder eben auch nicht, werde ich hier wieder berichten.

Nun müssen wir Leon erst einmal wieder etwas aufpäppeln, damit es ihm schnell wieder besser geht.

 

Es geht Leon nicht wirklich gut und es tut mir weh, ihn so zu sehen.

Ich hoffe, wir kriegen das schnell wieder hin.

06.05.2014

Leon musste gestern zu unserer Tierärztin.
Er war am Wochenende irgendwie unglücklich von seinem Bettchen runter gesprungen und seitlich etwas weg gerutscht. Seither hatte er Probleme beim Laufen und knickte hinten links immer etwas weg. Da er aber noch drauf hoppelte, war klar, dass zumindest nichts gebrochen war. Durch seine Spondylarthrose, ist dies aber ja doppelt blöd und auch schmerzhaft für ihn.
Dann wollte er auch so gut wie nichts mehr fressen.
Die Tierärztin hat ihn abgetastet und fest gestellt, dass er am linken Bein Schmerzempfinden zeigt. Er hat sich wohl eine Prellung zugezogen.
Da er nicht frisst, habe ich die Zähne kontrollieren lassen (eine Kontrolle wäre den Monat eh spätestens fällig gewesen) und es musste auch tatsächlich eine fiese Spitze entfernt werden.
Der linke untere Backenzahn ist ja auch leider etwas zu hoch, aber noch ist es nicht nötig, diesen abzuschleifen, denn dann braucht er eine Narkose.
Leider frisst er noch immer sehr wenig. Wir haben das Schmerzmittel etwas erhöht für die nächsten 2-3 Tage, wegen der Prellung am Knie und ich hoffe, er fängt sich nun bald wieder.
Ich werde ihn mit Babyobstbreiglässchen bestechen, dass klappte bisher immer recht gut.

Leon kann also Daumendrücker gut gebrauchen!

Ansonsten passt Findi auf ihn auf


 

 

 

 

22.03.2014

Heute vor einem Jahr platze Leon völlig unvorhergesehen durch eine VG in mein Leben.

 

 

 

Nach und nach stellte sich heraus, welche Baustellen er hatte:

- Würmer
- Tumore
- Spondylarthrose
- Zahnproblematik

und der Jüngste war er ja auch nicht mehr (lt. Aussage des TH lebte er ja 8 Jahre auf einem Balkon in Käfighaltung).

Leider war die Vergesellschaftung in die Gruppe meiner drei Kaninchen nicht das Beste für ihn, denn er wurde nicht richtig integriert und fühlte sich sichtlich unwohl mit so vielen Kaninchen auf einmal.
Ist ja auch nicht verwunderlich, schließlich kannte er nur jahrelang den Einzelknast.
Umso schöner ist es nun zu sehen, wie er mit seiner Findi kuschelt und trotz allem, noch einmal eine Partnerin gefunden hat, die ihn wirklich liebt.

 

 

Ich gebe zu, ich hätte damals nicht gedacht, dass er so lange durch hält.
Aber in ihm steckt ein großes Kämpferherz und ich freue mich über jeden einzelnen Tag, den er in meiner Obhut verbringen darf.
Ich habe selten ein Kaninchen erlebt, welches trotz jahrelangem Einzelknast so liebevoll und zutraulich ist.

Er hat mein Herz geklaut

Sein Gesundheitszustand ist ein stetiges auf und ab, aber er hält sich wahnsinnig tapfer und ich bin unsagbar Stolz auf den kleinen Schmusebär.

Ich wünsche Leon noch sehr viel Zeit mit seiner Findi und in unserem Leben!

 

28.02.2014

Wir waren heute wieder bei meiner Tierärztin um nach Leons Zähnen zu sehen.

 

Es wurden leichte Spitzen entfernt und leider fiel auch wieder das Wort Narkose, da bei Leon im Unterkiefer ein Zahn schon etwas erhöht ist und dieser dann abgeschliffen werden muss.

 

Mal sehen wie lange wir noch ohne die Narkose klar kommen.

 

10.01.2014

Bei Leon fiel mir vor zwei Tagen auf, dass er extrem schlecht gefressen hat und auch um den Mund herum sehr nass war.
Ich tippte auf die Zähne, obwohl wir vor zwei Wochen erst zur Kontrolle waren und sich da noch nichts abgezeichnet hat.
Gestern wollte ich dann zu meiner Tierärztin, aber die war natürlich auf einer Fortbildung (wie soll es auch anders sein, wenn es mal eilt).
Also fuhr ich heute zu einer anderen Tierärztin.
Als sie Leon aus der Box nahm, schoss mir als erstes in den Kopf:
„Ich werd ihr jetzt eine hauen“!
Sie nahm ihn vorne und hinten zwischen den Hüftknochen.
Dann legte sie ihn auf den Rücken und sah ihm ins Mäulchen um die Zähne zu kontrollieren.
Es gab keine Helferin und ich sollte auch nicht helfen.
Sie sagte dann, dass sie deutliche Spitzen oben rechts und unten Links erkennen können.
Sie würde grundsätzlich nur in Narkose (Inhalationsnarkose) Zähne machen und könnte dies gleich erledigen.
Als sie Leon wieder absetze, sagte ich ihr, dass ich ihren Griff unmöglich fand und noch nirgends gesehen hätte.
Sie erklärte dann, dass sie das so gelernt hätte und dass sogar Dr. D aus Stuttgart es so machen würde.
Ich bin mir da nicht so sicher uns muss mich da mal noch etwas dazu umsehen.

Da Leons Auge auch schon tränte stimmte ich der Narkose zu und wartete. Es dauerte ne knappe viertel Stunde und dann war Leon wieder bei mir und sah auch recht wach aus zum letzten Mal in Narkose.

Die Tierärztin meinte dann, dass er oben rechts und unten Links Spitzen hatte, die auch schon die Zunge verletzt hatten.

Wir haben leider noch nicht ganz raus, wie oft wir zu Kontrolle müssen. Aber ich hoffe, dass wir das bald in den Griff bekommen.

Kaum zu Hause, fraß er schon wieder wie ein Scheunendrescher.

 

 

 

 

28.12.2013

Gestern waren wir noch einmal zur Kontrolle bei der Tierärztin.
Leons Gewicht hält sich bei knappen 1,65 kg, aber er kann ruhig noch ein bisschen was zulegen.

Wir hatten versucht das Schmerzmittel etwas zu reduzieren, aber damit kommt Leon nicht klar und frisst dann nicht genug selbstständig.
Somit sind wir leider schon bei einer Schmerzdosis angelangt, die zeigt, wie schlecht es ihm schon gesundheitlich geht.
Ich finde auch, dass man es ihm in seinem Blick oft ansieht.

 


Zusätzlich holt er sich Schmerzmittel durch Weide, die ich ihm anbieten.
Aus der Apotheke die Weide und zusätzlich durch Weidenbälle, die er zerstört und frisst.
Inzwischen braucht er einen Weidenball pro Tag ;o)

 

21.11.2013

Die Schmerzmedikamente wurden bei Leon etwas umgestellt und momentan geht es ihm gut damit.
Er frisst gut und kommt morgens immer ans Gehege um seine Leckerchen abzuholen.
Außerdem "düst" er auch mal im Wohnzimmer umher und hat Nachts nun zusätzlichen Freilauf.

Erstaunlich finde ich, dass er von selbst alle Medikamente (die Schmerzmittel) nimmt.
Ich muss ihn nicht mehr hoch nehmen, da er die Medis direkt von der Spritze abschlabbert.

Außerdem genießt er die Zweisamkeit mit seiner Findi

Ich habe ihm einen Snuggelsafe  besorgt und bin begeistert von dem Teil, wie lange das Wärme abgibt.
Allerdings kann sich Leon damit wohl noch nicht so anfreunden, denn ich habe ihn noch nicht drauf oder daneben liegen gesehen.

Ich hoffe, dass er nun erst einmal stabil bleibt.

11.12.2013

Heute waren wir bei der Tierärztin, da Leon immer wieder Schmerzschübe durch die Spondylarthrose hat und während der Schübe, das bisherige Schmerzmittel nicht ausreichend ist.
Er stellt dann sogar teilweise das Fressen ein und muss zugefüttert werden, damit der Magen-Darmtrakt richtig weiter arbeitet. Er frisst dann zwar das Futter, was er zugefüttert bekommt, aber es ist kein Zustand, wenn er die Schmerzen ertragen muss.
Momentan bekommt er ein Mittel (Rheumocam) was hauptsächlich gegen Entzündungen ist und auch für den Schmerz.
Wenn er nun diese Schübe hat, dann soll ich ihm zusätzlich noch Novalgin geben, da dies in der Hauptsache für den Schmerz ist. Wenn die Schübe vorbei sind, dann sollte das Novalgin wieder abgesetzt werden.

Wir hatten auch über Cortison gesprochen.
Dies scheint bei Kaninchen aber nicht so einfach zu sein, da es mehr schaden als nützen könnte, weil es die inneren Organe zu sehr belastet (Katzen stecken z.B. Cortison einfacher weg als Kaninchen).
Daher beschlossen wir, es erst ein zu setzen, wenn gar nichts anderes mehr geht.

Auch ein noch stärkeres Schmerzmittel wurde angesprochen und auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Beim Abtasten ist Leon im hinteren Rückenbereich sehr schmerzempfindlich.
Zusätzliche Wärme würde ihm gut tun. Daher werde ich mal Ausschau halten, ob man nicht etwas basteln kann, was er sich nicht gleich wieder runter reißt, damit er zusätzliche Körperwärme hat (meine Tierärztin brachte mich auf die Idee, muss nur mal sehen wie sich das umsetzen lässt).

Durch Leons Rückenproblematik kann er sich auch nicht mehr richtig am ganzen Rücken putzen.
Somit werde ich ihn nun jeden Tag bürsten müssen, damit sein Fell trotzdem weiterhin gepflegt wird.

Weide hat er weiterhin zur Verfügung und ich sehe auch, dass er diese immer wieder mal frisst.

Leons linkes Auge zeigt deutliche Alterserscheinungen und wahrscheinlich sieht er dort auch schon recht schlecht und wird im Laufe der Zeit erblinden.

Sein Gewicht ist zum Glück mit 1,65kg aber doch recht konstant geblieben, trotz Zufütterung und Schmerzen.


Wirklich zufrieden bin ich mit der momentanen Situation noch nicht, aber ich muss nun abwarten wie dass mit dem zusätzlichen Novalgin läuft und dann sehen wir weiter.

Voraussichtlich werden wir Ende Dezember noch einmal bei der Tierärztin vorbei schauen.

06.12.20.13

Zum ersten Mal, seit Leon bei mir ist, hatte er einen akuten ersichtlichen Spondylarthroseschub (ca. 27.11.-30.11.2013)
Dieser war so schlimm, dass er den ersten Tag nicht einmal mehr fressen wollte.
Ich hab mir große Sorgen gemacht und dann die Schmerzmittelgabe erst einmal erhöht auf morgens und abends.
Und das hat ihm tatsächlich geholfen.

Zum Glück mussten wir dies nur ein paar Tage machen und konnten dann mit dem Schmerzmedikament
wieder runter gehen auf 1x täglich.
So haben wir mehr Spielraum, wenn es ihm schlechter geht.

Außerdem frisst er auch zusätzlich immer mal wieder von der Weide, die ich ihm anbiete.
Dies scheint zusätzlich zu helfen.

Momentan frisst er wieder sehr gut und es scheint ihm auch recht gut zu gehen.
Und er scheint sehr froh zu sein, über seine neue Partnerin, mit der er das Wohnzimmer unsicher machen kann ;o)

Mein Lieblingssitzkissen belegen mit Findi

 
Sehr niedlich finde ich auch, wenn Findi ihr Köpfchen auf Leons Rücken legt.

 

 

 

Wir werden vor Weihnachten zur Sicherheit noch einmal bei meiner Tierärztin vorbei schauen.

14.11.2013

 

 

Gestern war ich mit Leon beim Tierarzt, da man immer wieder deutlich sieht, dass er den Rücken krümmt,
was von seiner Spondylathrose kommt. Das Schmerzmittel, welches er bisher bekommen hatte (Rimifin, Wirkstoff: Rimadyl)
ist leider nicht mehr ausreichend bei ihm.
Die Tierärztin hat mir nun Rheumocam (Wirkstoff: Meloxicam – ähnlich wie das Metacam) verschrieben und wir setzen es
seit gestern ein.
Nun müssen wir mal abwarten, wie er darauf reagiert.

Zusätzlich habe ich mich mit meiner Tierheilpraktikerin beraten und sie hat mir geraten, ihm Wiede zur Verfügung zu stellen.
Somit bekommt er Weidenäste (eine Danke an die Spenderin ;o) und auch Weide aus der Apotheke, beides scheint er an zu
nehmen.
Zudem bekommt er noch Pilze (Reishi) um das Immunsystem zu stärken.
Hier ein interessanter Link zum Thema Weide und Schmerzen
Wir können jetzt leider wieder nur abwarten und hoffen, dass er weiterhin eine stabile Zeit hat.

Die Zahnkontrolle bei ihm fiel positiv aus, so dass erst einmal nichts gemacht werden musste.

Und…er hat wieder zu genommen *freu*, er hat nun ein Gewicht von 1,75kg (vor kurzem hatte er nur noch 1,50kg).

 

 

02.11.2013

Leon ging es heute nicht besonders gut.
Man merkte ihm deutlich an, dass er Schmerzen hatte, da er den Rücken immer wieder krümmte.
Es war zeitweilig so schlimm, dass er nicht einmal mehr fressen wollte.
Also bekam er zusätzlich ein Schmerzmittel und danach wurde es dann langsam besser.

Es ist ein stetiges auf und ab, was seinen Schmerzpegel betrifft.
Ich werde das Thema noch einmal mit meiner Tierärztin durchsprechen, ob wir nicht ein anderen Schmerzmittel
versuchen, da ich das Gefühl habe, dass momentane Medikament ist nicht mehr stark genug für ihn.

Leon ist in meiner Gruppe nicht glücklich, was man deutlich sehen kann.
Er wird immer wieder gejagt, was für seinen Rücken nicht wirklich gut ist.
Er sucht extrem meine Nähe oder die der Katzen, sobald die Tür zur Küche offen steht.

Alles in allem ist es gerade eine blöde Situation für ihn, daher wird sich hier auch noch etwas ändern.

 

 

 

 

 

19.10.2013

Heute morgen gegen 10 Uhr habe ich Leon zur Tierärztin gebracht und gegen 14 Uhr habe ich ihn wieder abholen können.
Er war schon wach und hatte auch schon etwas gefressen.

Bei ihm wuchsen schon heftige Spitzen auf der linken Zahnseite unten und hatten auch schon ein bisschen die Zunge verletzt, daher kam es wahrscheinlich, dass er gestern und vorgestern nur recht wenig gefressen hat.
Nach Rücksprache mit der Tierärztin am Donnerstag, bekam er dann ein Schmerzmittel und nachdem er einen kleineren "Klumpen" Matschkot ausgeschieden hatte, fing er auch wieder das Fressen an.

Yoda passte auf Leon auf

 




Wahrscheinlich hatte Leon zusätzlich zum Zahnproblem noch eine kleine Verstopfung.
Ich hatte ihm gestern immer wieder mal etwas Fencheltee eingeflößt und da der Bauch so gluckerte, bekam er auch noch Sab Simplex.
Außerdem bot ich ihm alles mögliche zum fressen an, damit er genug Auswahl hatte.

 



Hope hat ihm gestern ausgiebig die Augen sauber gemacht   

(Video siehe unten)





Neben den Zahnspitzen hatte er auch noch eine ungerade ebene, die mit gerichtet wurde.

Nun muss er sich erst einmal erholen und braucht Ruhe.
Er hat auch schon etwas gefressen.

 



Ich bin froh, dass wir dies erst einmal überstanden haben und hoffe, dass wir nun erst einmal eine Weile Ruhe haben.
Leider kennt man es aus der Erfahrung, das Zahnprobleme immer wieder auftauchen.

Aber wir versuchen einfach positiv zu denken.

15.10.2013

Heute war Leon beim Tierarzt da mir aufgefallen ist, dass seine Augen Tränen und er keinen so guten
Eindruck machte als sonst.

Leider wurde fest gestellt, dass unten links zwei Zähne nach oben drücken.
Dies kann nur unter Narkose abgeschliffen werden (die Tierärztin verwendet Inhalationsnarkose).
Leon ist auf Grund seines Alters ein Risikopatient was die Narkose betrifft, auch wenn jede Narkose ein
Risiko birgt. Ich hoffe, dass alles gut geht und er sich gut erholt.

Die OP findet am Samstag statt.


24.09.2013

Leon hat es noch immer nicht sonderlich leicht in der Gruppe.
Da er die Kaninchensprache nicht versteht und wohl auch nicht richtig umsetzt, sind meine Kaninchen irritiert und nehmen ihn nicht in die Gruppe auf.
Es fällt ihm auch sichtlich schwerer, sich zu bewegen wie den anderen dreien. Wenn man ihn genauer betrachtet, dann sieht man, dass er ein Problem beim „hoppeln hat. Es sieht steif aus bei ihm im ganzen Rückenbereich. Wenn er dann gejagt wird, dann ist das für ihn natürlich doppelt blöd.

Es gibt aber immer mal wieder Momente, wo ich das Gefühl habe, dass er integriert werden könnte, wenn er sich mehr trauen würde und mehr dagegen halten würde. Denn ab und zu bleibt er sitzen, obwohl Kenai ihn anknurrt und ihn zu Recht weist und dann passiert auch weiter nichts.
Als meine drei letztens zum Kuscheln kamen, habe ich Leon einfach dazu geholt und alle genossen die Streicheleinheiten, was wirklich nicht einfach ist mit einer Hand und vier Kaninchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.09.2013

 

Leon sitzt nun schon 4 Wochen mit meinen zusammen und tut sich noch immer schwer mit dem zusammenleben.

Er sitzt immer noch am liebsten Abseits und beobachtet den Rest der Gruppe.

 

 

 

 

Aber manchmal verbindet die Karotte zwei Kaninchen ;)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab und an kann ich beobachten, dass er unten auf dem Boden liegt, mit einem Sicherheitsabstand zu den anderen.

 

Auch wenn schon ein paar Wochen vergangen sind und sie noch nicht kuscheln, so sehe ich bei ihm ganz kleine Fortschritte und das er mutiger wird.

 

 

 

 

 

Ich habe also noch Hoffnung, dass er die Sprache der Kaninchen noch lernen kann, oder sich zumindest etwas mehr anpasst um in der Gruppe seinen Platz zu bekommen.

 

 

 

 

 Röntgenbilder von Leon vom Mai 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.08.2013

 

Seit letzte Woche Freitag sind meine drei Langohren und der Herzensbrecher Leon nun umgezogen ins Kaninchenzimmer.

 

Im VG Zimmer hatten sie ja zumindest schon ab und an zusammen gefressen

 

Leon ist sehr vorsichtig und sobald sich ein Kaninchen in seine Richtung

bewegt, gibt er Gas in die andere Richtung.

 

Bei meinen Katzen hingegen sieht das ganz anders aus, da ist Leon

total entspannt.

 

 

Eigentlich ein sehr süßes Foto, wenn es nicht so traurig wäre, dass Leon

tatsächlich eher Katzen bevorzugen würde anstatt Kaninchen.

Die Katzen jagen ihn nicht oder schubsen ihn vom Futter weg,

daher findet er sie wohl besser als die Langohren.

Ich habe bisher noch nie ein Kaninchen erlebt, welches so wenig

Prägung zur gleichen Tierart hat, wie bei Leon.

 

Trotz allem habe ich das Gefühl, dass der zusätzliche Auslauf und der Platz ihm gut tun.

Denn er erkundet alles und kommt auch angerannt, wenn man ihn ruft.

 

 

Leon muss aber noch die Kaninchensprache lernen, damit er dazugehören kann.

 

 

Zumindest klappt das zusammen fressen schon recht gut, auch wenn Leon immer

ein Auge auf den Rest der Langohren hat beim fressen.

 

Also heißt es weiter Geduld haben...

 

Das Arthrosemittel haben wir momentan auch jeweils eine viertel Tablette pro

Tag geändert und es scheint recht gut zu funktionieren bisher.

Zusätzlich bekommt er noch Zeel und Rhus Globulis.

 

04.08.2013

 

Seit Freitag den 26.07. sitzt Leon mit meiner Dreiergruppe zusammen.

 

Die erste Woche habe ich sie im Vergesellschaftungsgehege unter gebracht.

(Unten sieht man das Video der ersten Minuten der Vergesellschaftung)

 

Eigentlich verlief alles recht ruhig.

Hope hat Leon immer mal wieder gezeigt, wer das Sagen hat. Kenia hatte anfangs

mal gezeigt, das er zwar kann, aber eigentlich ein lieber Brummbär ist.

Susi war etwas zickig und knuffte Leon immer mal wieder.

 

 

Man merkt sehr deutlich, das Leon nie mit anderen Kaninchen Kontakt hatte,

denn er weiß mit den anderen Langohren überhaupt nichts anzufangen und

verhält sich daher sehr unsicher und steif den anderen gegenüber.

Er verkroch sich meist in der Toilette und duckte sich und wurde steif, sobald

einer der anderen Langohren ankam.

 

 

Zwischen drin hat man sehen können, das Kenai dem Leon das Köpfchen ab schleckte,

aber Leon war stocksteif und hatte deutliche Angst, da er die Kaninchensprache

nie lernen konnte.

 

 

Er ist viel entspannter, wenn eine der Katzen in seine Richtung kam.

 

Ich hoffe einfach, die Zeit wird das alles noch bringen.

 

 

Leider mussten wir jetzt erst einmal das Schmerzmittel erhöhen, da die Vergesellschaftung

sehr anstrengend war und Leon sich auch mehr bewegen muss.

 

 

 

 23.07.2013

 

Momentan bekommt Leon weiterhin seine Medikamente.

Das Rimifin bekommt er nur alle zwei Tage, da wir austesten wollen

ob er damit klar kommt. Auf Dauer wird es sicherlich nicht reichen,

dennoch ist es erst einmal ein Versuch Wert.

Da Leon sich sehr alleine fühlt und bisher noch nie Kaninchengesellschaft

hatte, haben der Vorstand vom Kaninchenschutz e.V. und ich zusammen beschlossen, ihn in meine Gruppe mit drei Kaninchen zu integrieren.

Man weiß bei Leon nicht wie die nächsten Wochen werden, aber es sieht

sehr danach aus, das er nicht vermittelbar sein wird, weil er krank ist

und nicht wieder gesund werden kann.

Ich hoffe das es mit der Vergesellschaftung klappt und er sich bei meiner Gruppe wohl fühlt,

 

 

„Habe ich da was von Kaninchengesellschaft gehört“???

 

 

 

02.06.2013

 

Gestern waren wir bei meiner Tierärztin mit Leon.

Im Gepäck die Blutergebnisse und eigentlich sollten die Nieren geschallt werden, da ich auf ein Nierenproblem getippt habe.

Er drückt immer mal wieder den Hintern auf den Boden (hierzu das Video im Anschluss).

 

Meine Tierärztin hat sich die Blutergebnisse angesehen und meinte das diese für sein Alter und seine Problemchen, die er nun einmal hat, eigentlich recht gut aussehen.

 

Ich erzählte ihr dann von dem Röntgenbild und auch das man Spondylarthrose fest gestellt hat (konnte man auch deutlich auf den Röntgenbild sehen).

 

Dann hat sie ihn am Rücken abgetastet und siehe da, er hat sofort mit Schmerzempfinden reagiert.

Nach vermehrtem Abtasten merkte man immer deutlicher wie unangenehm das Leon war.

 

Sie ist der Überzeugung das Leon die Schmerzen daher hat.

 

Während der Untersuchung und Abtastens der Nieren und Blase, hat er auch einen kräftigen Strahl Urin ab gelassen, den wir leider nicht auffangen konnten, jedoch konnte man sehen, das der Urin

in Ordnung schien, was die obige Diagnose noch einmal bestätigte, daher verzichteten wir auf den zusätzlichen Ultraschall der Nieren.

 

Die Tierärztin war mit seinem jetzigen Zustand sehr zufrieden, da er gut zugenommen hat und bei der Tierärztin 1,9 kg auf die Waage brachte *freu

 

Ich hatte dann noch gebeten, die Zahnspitzen, die ja immer mal wein kleines Thema waren zu entfernen, so das wir hier vielleicht keine weiteren größeren Probleme erwarten müssen.

 

Leon war so was von brav und lieb, als wüsste er, das man ihm nur helfen möchte.

 

An Medikamenten bekommt er:

  • Rimifin (Rinadyl, Entzündungshemmend)

  • Zeel Tablette

  • Rhus toxicodendron D6 Globulis

Novalgin sollte ich absetzen, da es bei dieser Erkrankung eher das Metacam wäre was helfen würde , da es knochengängig ist.

Jedoch sind die Nebenwirkungen bei regelmäßiger Gabe auf einen längeren Zeitraum zu hoch, so das wir erst einmal darauf verzichten und es mit obigen Mitteln probieren.

 

Bei Leon tippe ich mal auf seine jahrelange Käfighaltung ohne Freilauf, die diesen Krankheitsverlauf begünstigt haben, denn wie soll sich in einem Käfig ein Kaninchen richtig bewegen können...

 

Leon wird immer ein Kaninchen mit zahlreichen Problemzonen sein, aber er kann den Rest seines Lebens noch genießen und ich hoffe, das wir schnell ein schönes zu Hause für ihn finden werden, wo er noch das Glück hat, endlich eine Kaninchendame kennen lernen zu dürfen.

 

 

Ich muss mich selbst mal noch in das Thema rein lesen, da ich keine Ahnung von dieser Erkrankung habe.

 

 

 

Infos zum Thema:

Wikipedia

 

Tierwiki

 

google books

 

 

Leon wird gemestet ;)

 

 

 

 ...und hier mal noch die Videos, bei denen man deutlich sehen kann,

wie er den Popo auf den Boden drückt und den Rücken krümmt...

24.05.2013

 

Am 22.05.2013 hatte Leon morgens keinen guten Eindruck gemacht, daher hatte ich beschlossen, das ich mit ihm in eine Tierklinik fahre, da meine Haustierärztin in Urlaub ist.

Er streckt sich so komisch und es sah aus, als hätte er im hinteren Bereich Schmerzen. Also Hüften oder Darm oder Nieren. Der Bauch war aber weder fest noch gebläht, also war es keine Verstopfung oder ähnliches und mir fiel ja schon vermehrt auf, das er viel trinkt und auch viel Pippi macht.

Außerdem riecht das Pippi irgendwie „metallisch“, ich kann es leider nicht anders erklären.

Fressen wollte er auch nicht. Also gab ich ihm wegen der Schmerzen ein Schmerzmittel.

 

Als ich später nach Hause kam, machte er wieder einen munteren Eindruck und fraß auch wieder. Und als ich ihn in die Transportbox packen wollte, ist er erst einmal wieder getürmt *g

 

In der Tierklinik wurde er erst einmal untersucht.

Abgehört – alles soweit ok

Fieber gemessen – keine Untertemperatur oder Fieber

Zähne nachgesehen – leichte Zahnspitzen, aber das war nicht das Problem

Bauch abgetastet – alles soweit normal

 

Also entschlossen wir uns zu einem Röntgenbild.

 

Hier erkannte man entlang der Wirbelsäule Spondylarthrose, was aber auf das Alter zurück zu führen ist .

Herz und Lunge sahen soweit normal aus.

Es waren keine Blasensteine erkennbar.

Der Magen war gefüllt (also hatte er gefressen) und der Blinddarm sowie der Darmausgang auch.

Die Nieren konnte man leider nicht erkennen auf dem Röntgenbild.

 

Also konnte man auch hier keine Ursache fest machen.

 

Blut wurde abgenommen an den Öhrchen. Leider war es scheinbar nicht allzu viel Blut denn die roten Blutkörperchen waren recht wenig, was wahrscheinlich daher kommt, das es nicht genug Blut war. Aber keine Entzündungswerte oder etwas anderes auffaltendes.

Der Rest wurde eingeschickt und das Ergebnis brachte auch nicht wirklich Aufschluss.

 

Nun soll ein Ultraschall gemacht werden. Dieser ist ja sowieso für nächste Woche Samstag geplant.

Nun werde ich mal sehen wie es ihm geht und dann entscheiden ob ich warte bis Samstag oder ob ich früher gehe, da meine Tierärztin am Montag wieder erreichbar ist.

 

Zum Glück scheint auch der Fellwechsel so gut wie abgeschlossen zu sein.

Er hat so viele Haare verloren beim bürsten, das ich dachte, er hat bald keine mehr.

 

 

 

 

Care Pakete für Leon

 

Bei Kellis Tiershop gibt es nun Care Pakete für Leon *freu

29.04.2013

 

Heute hat der Kaninchenschutz e.V. Leon übernommen (vielen lieben Dank dafür!).

 

Er wird bei mir in Pflege bleiben, bis er entweder wieder vermittelt werden kann, dann würde ich neue Möhrenspender für ihn suchen oder aber, wenn klar ist, das er nicht mehr vermittelbar ist, dann wird er bei mir bleiben.

Das hängt jetzt alles von den nächsten Untersuchungen ab.

Es müssen in jedem Fall noch die Zähne gerichtet werden. Außerdem steht noch eine neue Kotprobe aus und wir werden das Blut untersuchen lassen, da er recht viel Urin absetzt ohne, das er tatsächlich so viel trinkt.

 

Also bitte Daumen drücken für den kleinen Schatz!

21.04.2013

 

Gestern habe ich Leon mal gebürstet, da er sich mitten im Fellwechsel befindet und ich ihm den Haarwechsel etwas erleichtern möchte, damit er keine Probleme mit Haarballen bekommt.

Das Bürsten hat er sich total lieb gefallen lassen.

Das hier hab ich innerhalb kürzester Zeit an Haaren aus dem Fell gebürstet

 

 

Er bekam auch das erste Mal Haselnusszweige und die fand er total lecker und es macht ihm Spaß die Zweige zu zerlegen ;o)

 

 

 

Ansonsten ist er einfach nur zum ab knuddeln und guckt immer so was von süß aus der Wäsche, das man schon bei seinem Anblick ein Lächeln im Gesicht hat (o;

 

 

 

Ihn bringt so schnell nichts aus der Ruhe, wie man hier sehr schön sehen kann...

 

 

Heute Nachmittag hat er sich zum schlafen einfach unter den Überwurf der Couch verkrochen und hat sich keinen Millimeter gerührt als ich nach ihm gerufen habe...der Schlingel *g

 

 

Logikspielzeug findet er klasse ;o)

 

 

 

 

 

 14.04.2013

 

 

Leon ist gestern umgezogen ins Wohnzimmer, damit ich das Zimmer ab nächste Woche für Vergesellschaftungen frei habe (es muss ja noch gründlich gereinigt werden).

 

Leon braucht auf Grund seiner Verdauung und auch um endlich wieder

Muskeln auf zu bauen, da er doch sehr schwach ist hinten, den Auslauf,

damit sich alles wieder regulieren kann.

 

Unterstützend bekommt er jetzt zusätzlich Wiese gefüttert, was kanns gesünderes geben?

 

 

Außerdem arbeiten wir noch mit Heilpilzen in Zusammenarbeit mit meiner Tierheilpraktikerin.

 

 

Sein Gewicht pendelt leider noch immer zwischen 1,8 und 1,9kg.

Wenn er mal die zwei Kilo Marke erreicht hat, dann freue ich mich richtig.

 

Ansonsten ist er sehr aufgeweckt und zeigt reges Interesse an den Katzen, die ja nun die ganze Zeit um ihn herum sind.

 

10.04.2013

 

Leons Kotergebnis am Donnerstag den 28.03.2013 fiel gut aus. Die Hefen sind viel weniger geworden, somit scheinen diese tatsächlich von den Würmern gekommen zu sein.

Das Nyastin haben wir ab gesetzt, da es kontraproduktiv ist ein Mittel weiter ein zu setzen, welches Zucker enthält.

 

Sein Fressverhalten wird auch langsam besser.

Er frisst endlich auch Karotten (die hat er anfangs gar nicht an gerührt) und so nach und nach auch Brokkoli und verschiedene Salate und er hat sogar schon mal an einer Zucchini geknabbert.

Er liebt Cranberries und getrocknete Apfelstückchen ;o)

Er hat auch etwas zu genommen, wiegt inzwischen 1,8kg.

Sein Fell ist auch schon besser geworden.

 

In der Anfangszeit habe ich ihm immer Rotlicht angeboten, was er auch dankbar annahm.

 

 

Hier hatten wir Leon noch einmal etwas geschoren, da er auch an den Füßen richtige

Filzklümpchen hatte.

 

Hier bei der Medikamentengabe

 

Er ist so ein braver Kerl und man er lässt alles tapfer über sich ergehen.

 

Außerdem ist er ein kleiner Schmuser

 

 

 

27. März 2013

 

Dem kleinen Leon geht es dem Umständen entsprechend gut.

Seine Medikamente nimmt er sehr brav und auch sonst ist er ein lieber und ruhiger Zeitgenosse, den man echt schnell in sein Herz schließt.

 

Hier mal eben noch der Beweis, das er selbstständig frisst, worüber ich sehr froh bin.

24. März 2013

 

Leon

...und ein Kaninchen klaut mein Herz!

 

 

Nicht immer läuft alles nach Plan!

 

Freitag Abend brachte man mir zwei Kaninchen zum vergesellschaften.

Hoppi und Leon (er hatte da noch keinen Namen).

 

Hoppi

 

Leon

 

Ich ließ mir die Geschichte von Leon erzählen, der in einer „Pflegestelle“ war.

 

Ich setzte die beiden zusammen und es lief sehr ruhig ab, kein Gerangel, kein gejage, jeder in seiner Ecke.

 

Mir gefiel da Fell von Leon nicht und ich hatte auch das Gefühl das er recht wenig auf den Rippen hatte, da man mir aber sagte, er wäre aufgepäppelt worden, ging ich davon aus, das er nur richtig fressen müsse.

 

Meine Unruhe wurde aus unerklärlichen Gründen immer größer und so ging ich immer wieder ins Zimmer der beiden (wo es wirklich ruhig zuging) und beobachtete.

Die Unruhe ließ mich auch nicht wirklich schlafen und ich stand immer mal wieder auf Nachts.

Morgens um fünf konnte ich dann gar nicht mehr schlafen und da entdeckte ich dann auch das der Kot bei Leon so anders aussieht und sah mal genauer hin.

Was ich sah ließ mich erst einmal erschrecken – er hatte massive Würmer (Spulwürmer).

Seit ich Kaninchen habe, war ich bisher erst ein Mal mit dem Thema Würmer konfrontiert und das war 2007, als meine Häsin Hope das hatte und so wusste ich sofort, welche Würmer das waren.

 

Dann sah ich bei Leon mal genauer hin, nahm in hoch und tastete ihn ab und bemerkte mehrere Tumore bei ihm, alle unter der Haut sitzend.

 

Und mir fiel auf, das er mit den Zähnen mahlte, also dachte ich mir, das er außer das evtl. Schmerzen vorhanden sind, auch noch ein Zahnproblem vorhanden sein könnte.

 

Gegen acht Uhr rief ich den Besitzer an um ihm alles mit zu teilen, in der Angst, das er den kleinen wieder zurück in die Pflegestelle bringen würde, und dabei hatte ich ein sehr ungutes Gefühl, denn er hat weder die Tumore, noch das Zahnproblem noch die Würmer angesprochen bei der Vermittlung und das hätte auffallen müssen!

Der kleine war mir inzwischen auch so ans Herz gewachsen, das ich beschloss, ihn unter meine Obhut zu nehmen, sollte der Besitzer mit der Situation überfordert sein, was man in so einem Fall ja auch tatsächlich verstehen könnte.

Der kleine sollte nicht weiter hin und her geschoben werden, sondern den Rest seines Lebens noch genießen dürfen (lt. Pflegestelle sollte er ca. acht Jahre alt sein).

 

Der Besitzer erklärte sich bereit das wir erst einmal zum Tierarzt gehen und dann würde man weiter sehen.

Da mein TA hier nicht mehr praktiziert und ich nicht gerade gute Erfahrungen mit/bei anderen Tierärzten gesammelt habe, fiel mir eine ein, über die ich schon viel gutes gehört hatte und rief dort gegen 8.30 Uhr an.

Leider konnten wir nicht sofort hin, da sie auf eine Beerdigung musste (auch TÄ haben ein Privatleben), aber sie bot mir an, das wir abends gegen 18 Uhr vorbei kommen könnten.

Ich sprach mit ihr über die Probleme von Leon und auch das er wahrscheinlich Schmerzen hat und ob ich ihm schon mal Schmerzmittel geben kann. Wir sprachen die Dosierung ab und somit war der kleine wenigstens Schmerz technisch abgedeckt bis wir zu der TÄ konnten.

 

Ich fuhr mit dem neuen Besitzer gegen 18 Uhr zu der TÄ, diese behandelte gerade noch 4 andere Kaninchen und so mussten wir eine ganze Weile warten, aber so ist das nun mal bei Notfällen.

 

Während des Wartens bekam Leon dann auch von mir seinen Namen, denn egal was passierte, er sollte einen eigenen Namen haben.

Die TÄ bestätigte dann meine Befürchtungen und legte noch eins drauf.

Er hatte hochgradigen Wurm- und Hefebefall.

 

Außerdem bestätigte sie meinen Verdacht wg. der Tumore. Auf Grund des Alters des kleinen würde man aber hier nichts mehr machen, sondern eher abwarten.

Das abtasten ergab keine Vergrößerungen von Nieren, Blasen, oder sonstigen Organen, das Herz schlug kräftig und die Lunge war soweit frei.

Das Untergewicht bestätigte sie dann nach dem Wiegen auch noch mit 1,6kg.

 

Auch die Zähne sind nicht in einem guten Zustand, so das hier auch noch gehandelt werden muss, aber bevor da gehandelt werden kann, muss er erst einmal wieder zu Kräften kommen.

Leon frisst zum Glück von alleine und auch recht gut.

 

Auch sie war erstaunt darüber, das es keine Informationen seitens der Pflegestelle an den neuen Besitzer über den Gesundheitszustand von Leon gab.

 

Wir sprachen die Medikamente alle durch und das in 7 Tagen die nächste Kotprobe abgegeben werden sollte.

 

Der Besitzer und ich verblieben dann erst einmal so, das er seine Häsin wieder mit zu sich nimmt und ich mich um Leon kümmere, bis es ihm besser geht und eine neue Vergesellschaftung gestartet werden kann, allerdings weiß man noch nicht genau, wann das sein wird.

 

Leon kann viele Daumendrücker brauchen!

 

 

 

 

Ich möchte mich hier mal eben an den Besitzer wenden und ihm sagen das ich Respekt

davor habe, das er nicht sofort auf gibt sondern trotz der Kosten die hier anfallen dem kleinen eine Chance gibt, das er Leben kann.

Vielen Dank dafür!

 

Wer Sachspenden (Teppiche, Decken, Streu) oder Futterspenden (Heu, Frischfutter) abgeben möchte, der kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen, alles wird zu 100% an den kleinen Leon gehen.

 

 

Ich werde weiter berichten...